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Aktion Vorbild

Mit der Kampagne Aktion Vorbild stellen wir Euch Menschen mit Migrationshintergrund vor, die hier im Landkreis Darmstadt-Dieburg leben und arbeiten. Sie erzählen von ihren Hürden und welche Wege sie gegangen sind, um ihre zu Ziele erreichen.  
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Aktion Vorbild

Sie haben auch ein Vorbild in Ihrem Unternehmen? Mit Unser Vorbild haben Sie die Möglichkeit, Ihr Vorbild und seinen oder ihren Weg zu Ihnen vorzustellen. Haben Sie Interesse? Treten Sie mit uns in Kontakt und werden Sie ein Teil dieser Kampagne!
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Aktion Vorbild

Wichtige Ansprechpartner und Kontakte zu Leuten, die dich unterstützen können, findest du hier.
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"Dass es ein technischer Beruf sein sollte, war eigentlich schon immer klar!"
Engin Yarkin, 24, Auszubildender
Im Sommer beendet Engin seine Ausbildung zum Maschinenanlagenführer bei der Resopal. Er schaut zufrieden auf zwei lehrreiche Jahre zurück: "Ich habe viel gelernt und ich weiß auch, dass ich mich für das Richtige entschieden habe." Aber eigentlich war dem in Deutschland geborenen Türken schon immer klar, dass es ein technischer Beruf sein sollte. "Deswegen habe ich nach der Hauptschule sofort den Realschulabschluss in Elektrotechnik gemacht". Und ab dem Sommer? "Wenn alles klappt, kann ich die einjährige Weiterbildung zum Mechatroniker direkt anschließen – das wäre super!"
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"Wenn man etwas erreichen will, schafft man es auch!"
Anna Lange, 29, Polizeikommissarin
Anna Lange ist in Kasachstan geboren und erst mit ihren Eltern nach Deutschland gekommen, als sie 11 Jahre alt war. Am Anfang war es sehr schwierig für sie, doch Anna hat das Beste aus der Situation gemacht. „Ich habe schnell gemerkt, dass man viel erreichen kann – auch wenn man manchmal dafür hart arbeiten muss.“ Die Mittlere Reife hat sie mit Bravour abgeschlossen, danach kam das Fachabitur mit Schwerpunkt Bautechnik. Mit Studium in Architektur schien zunächst auch alles klar – aber: „Irgendwann habe ich gemerkt, dass mich der Polizeiberuf total interessiert." Dann kam der Bandscheibenvorfall. Eine Operation war unvermeidlich: „Ich habe gedacht, jetzt ist alles aus.“ Aber Anna hat nicht aufgegeben und inzwischen ist die 29-Jährige voll im Beruf angekommen...             
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"Es liegt an jedem persönlich. Wer will, findet Wege!"
Burcin Durman, 25, Sachbearbeiterin
Burcin Durman ist in Deutschland geboren. Ihre Eltern kamen vor über 30 Jahren aus der Türkei. Ihnen war es wichtig, dass ihre Kinder die Muttersprache lernen. "Deshalb redeten wir die ersten Jahre nur Türkisch. Mit der Kindergartenzeit begann es, dass wir zuhause auch Deutsch sprachen." Nach der Realschule kam sie über ihre ehrenamtliche Arbeit im Kinder- und Jugendausschuss in ihrem Wohnort auf die Idee eine Ausbildung in der Verwaltung zu machen und ist stolz darauf, ihren Weg gegangen zu sein. Jungen Menschen, die nach Deutschland kommen, rät Burcin auf jeden Fall erstmal Deutsch zu lernen. "Ohne Sprache kommt man nicht weiter." Seit fünf Jahren besitzt Burcin die Deutsche Staatsangehörigkeit und sagt: "Ich lebe mittendrin in den zwei Kulturen."
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"Es gehört viel Mut dazu, nicht gleich nach jeder Enttäuschung wegzurennen!"
Hamid Reza Shirazi, 41, Zahnarzt
Hamid Reza Shirazi kam 1986 als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling nach Deutschland. Wegen des Krieges musste er aus dem Iran fliehen. In Darmstadt ging er drei Monate lang in die Sprachschule. Anschließend stieg er in der Eleonorenschule in die neunte Klasse ein und machte sein Abitur. Eigentlich wollte er Medizin studieren, fiel aber durch den Test. Auf den Studienplatz für Zahnmedizin musste er vier Semester warten. Sein Studium finanziert er über einen Job als Verkäufer in Kaufhäusern. Er sagt:"In mir leben zwei Kulturen: Die persische ist drin, aber die deutsche Kultur ist auch da. Ein Deutscher wird mich nie 100% akzeptieren können und ein Perser wird mich nie als richtigen Perser sehen."
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"...wenn es nicht gut ist, dann ist es noch nicht das Ende!"
Amandeep Singh, 21, Fahrer und Schüler
Amandeep Singh kam im Alter von 15 Jahren als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling aus Indien nach Deutschland. In seinen ersten Jahren lebte er in einer Gemeinschaftsunterkunft für ausländische Flüchtlinge und machte seinen Hauptschulabschluss. Nach dem Besuch der Abendrealschule und dem erfolgreichen Abschluss hat er sich nun auf den Weg zur Fachhochschulreife gemacht. Tagsüber und an den Wochenende verdient er als Pizzabäcker und Fahrer sein Geld. "Mit Abitur kannst du alles machen", glaubt er. "Ich baue mir in Deutschland mein Leben auf und irgendwann werde ich die deutsche Staatsangehörigkeit beantragen", sagt Amandeep Singh optimistisch. Kein Verständnis hat er für Menschen, die seit vielen Jahren in Deutschland leben und kein Deutsch sprechen. Die Sprache lernen und sich für die Gesellschaft interessieren, das sind für ihn wichtige Grundlagen.
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